BOOK NOW

Kalloni

    Kalloni liegt in der Mitte der Insel und hatte einen enormen Zuwachs in den letzten Jahren in allen Bereichen, denn es ist ein Wirtschafts-und Geschäftszentrum. Kalloni hat einen großen, modernen Markt mit Geschäften, die alle Bedürfnisse zufrieden stellen. Es gibt ein medizinisches Zentrum, welches eine umfassende Gesundheitsversorgung zur Verfügung stellt.
    Die Felder von Kalloni sind die größten Felder auf der Insel, mit seinen vielen Gewässern und reichem Erdboden. Die Sonne erwärmt sie 3000 Stunden im Jahr. Es ist das grünste Zentrum der Insel und dicht besiedelt aufgrund seines Reichtums seit der Antike.
    Die Küstengebiete des Golfs von Kalloni sind dem Netzwerk „Natura 2000“ beigetreten, weil sie eine hervorragende Zuflucht und Zucht von seltenen, geschützten Vogelarten sind. Der Salzsee von Kalloni zieht viele Vögel (Flamingos und andere), an sich, bietet einen spektakulären Anblick für Beobachter.

    Etwas oberhalb von Kalloni in Richgunt Sigri, in der Mitte eines grünen Tals, liegt das Kloster Leimonos. Es ist ein wichtiges Kloster im Herzen von Lesbos, mit einem beeindruckenden Museum. Das Kloster wurde im Jahre 1523 durch den Bischof von Mythimna, Ignatius Agaliano erbaut und diente von 1530 als erste Schule für männliche Geistliche und Laien. Im Kloster gibt es viele kleine und große Kirchen, alte und neue. Darüberhinaus gibt es Tausende von Bänden alter Bücher und Manuskripte von großem intellektuellen Wert und Seltenheit. Zudem, betreibt es ein Museum mit Bildergalerien, Handschriften, liturgische Gewänder, liturgische Gefäße und Stickereien. Nicht weit vom Leimonos Kloster entfernt, befindet sich das Kloster für Frauen: der Jungfrau Myrsiniotissa, ein byzantinische Kloster, das auch von St. Ignatius Agalliano im Jahre 1523 erbaut wurde. Hier in Kalloni fungierte es als die erste Grundschule auf der Insel, die berühmte „Griechische provinzielle Schule“ im Jahre 1804, Diplom Lehrer behielten die anderen Schulen auf der Insel.

    Einfahrend in die Stadt überqueren wir Arisvi, die in Kalloni integriert ist, gefolgt von Argiana, Kerami, Papiana und Skala Kalloni, wo es moderne Hotels und Zimmer gibt. Skala Kalloni ist berühmt für die Sardinen aus Kalloni, eines der besten Gerichte im Sommer. In der Tat organisiert die Stadt als Teil der kulturellen Veranstaltungen jeden Sommer „das Sardienenfestival“, welches viele Besucher anzieht. Am Strand von Parakoila gibt es mehrere Restaurants, wo Sie unterschiedlich schmeckende, verschiedenen Speisen genießen können. Ein paar Kilometer westlich von Parakoila ist das malerische Dorf Apothika, mit dem Hafen von Agra und mehreren Restaurants und frischen Fisch.

    Bevölkerungsentwicklung und historische Daten:
    Die Gemeinde von Kalloni hat 8194 Einwohner und das Gebiet ist 24.1946 Hektar groß. Die Lage der Gemeinde ist Kalloni und umfasst 9 Gemeinden: Der Bezirk von Agra, Anemotias, Arisvi, Dafia, Keramia, Parakoila, Skalochori und Filia. Die archäologischen Funde und die verstreuten Reste von Mauern, Schwungscheiben, Pilzdecken, Keramik, Reste von Tempeln, Gegenständen, Münzen auf einer Fläche von mehr als 2.500 Quadratmetern verstreut, markieren die Geschichte und Kultur der beiden großen Städte, die von einem großen Erdbeben in 231 v. Chr. verloren gingen.

    Kalloni liegt in der Mitte der Insel Lesbos. Sie ist der Sitz des gleichnamigen Stadtbezirks und entwickelt sich in den letzten Jahren in allen Bereichen sehr rasch, so dass sie ein ökonomisch wichtiges Handelszentrum darstellt. Jedes Jahr empfängt sie viele Touristen, weil sie dafür eine gute Aufnahmekapazität hat, zudem  viele Sehenswürdigkeiten und einmalige Naturschönheiten.

    Im Zentrum von Kalloni beeindruckt den Besucher die Lehranstalt, „Didaktirio“, wo die Volksschule untergebracht ist.

    Die Strände des Golfes von Kalloni sind ins Programm „Natura 2000“ aufgenommen worden, da sie ein ausgezeichneter Zufluchtsort zur Paarung seltener Art naturgeschützter Vogelsorten ist. Die Salinen von Kalloni ziehen viele Vögel an (Flamingos, Phönixe u.a.m.), die den Besuchern einen eindrucksvollen Anblick bieten.

    Etwas weiter von Kalloni, an der Anhöhe in Richtung Sigri, inmitten eines grünen Tals, befindet sich das Kloster „Moni Limonos“. Es ist ein bedeutungsvolles Kloster im Herzen von Lesbos mit eindrucksvollem Museumsreichtum. Das Kloster wurde 1523 vom Erzbischof zu Methymna (Molivos) Ignatios Agalianos zu Ehren des Taxiarchen Michail gebaut. lm Kloster befinden sich viele kleine und grosse Kirchen – alte und neue. Ausserdem gibt es Tausende von Bänden antiker Schriften und Manuskripten von grossem geistigen Wert und Selten-heit. Parallel fungiert dort ein Museum, in dessen Räume Ikonen, Manuskripte, Priester-gewänder, Messebestecke und wertvolle Stickereien ausgestellt werden.

    Unweit vom Kloster „Moni Limonos“ liegt das Kloster „Moni Myrsiniotissa“, zu Ehren der Mutter Gottes Panagia, das seinen Namen wegen der vielen Myrten, von denen die ganze Ortschaft voll ist, bekommen hat. Das Kloster wurde 1487 gegründet.

    Parakila, westlich von Kalloni, zerstreut in der Gegend Orangenblütenduft, weil es dort viele Apfelsinenbaumplantagen und Rhododendren gibt , letztere hinsichtlich ihrer Art, die einzigartigen in Europa. Parakila ist auch für seine Flokati-Teppiche, seine Wolldecken und seine  Wollteppichproduktion bekannt.

    Am Strand von Parakila gibt es einige gute Tavernen, wo man Hausmanns-kost aller Art geniessen kann. Einige Kilometer westlich von Parakila liegt die malerische „Apothika“, sommerlicher Ferienort von Agra, mit vielen kleinen Tavernen und fangfrischen Fischen. Auf der entgegengesetzten Seite, nach dem Kloster „Moni Limo-nos“, trifft der Besucher auf die Dörfer, Filia, Anemotia und Skalochori. Alle drei sind von malerischer Schönheit; mit Steinbeschlägen an den Wegen und traditionellen Bauten.